Schüler der 1a und 2a führten "Seeputzete" durch

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06.05.2013 - Christian Kusche

Schüler der 1a und 2a führten "Seeputzete" durch

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Unser Collegium Bernardi liegt an einem wahrhaft schönen, geschichtsträchtigen Ort, inmitten vom Grün ausgedehnter Wiesen, umgeben von alten Baumriesen, direkt an den Gestaden des „Schwäbischen Meeres“. Die einzigartige Mischung aus atemberaubender Naturkulisse, gelebter Tradition und jugendlicher Lebensfreude machen diesen Ort zu einem ganz besonderen Erlebnis. Eben hier, am Mehrerauer Strand, soll die Seeputzete stattfinden.

Obwohl auf den ersten, flüchtigen Blick nichts die natürliche Idylle zu stören scheint, stellt sich doch bei genauerem Hinsehen Ernüchterung ein. Halbleere Plastikflaschen und alte Schuhe, rostige Bierdosen und allerlei Verpackungsmaterial, verschlissene Fußbälle und verschiedener Krimskrams – die Liste ließe sich noch lange fortsetzten. Die Erst- und Zweitklässler sammeln eifrig und bald müssen neue Säcke her. So mancher unter uns wundert sich über den sorglosen Umgang der Menschen mit unserer Umwelt. Und obwohl der Müllberg stetig wächst, schärft sich auch der Blick für die schönen Dinge in der Natur: Ein Schwan beim Brüten, Vögel beim Nestbau oder Pflanzen die einem noch nie zuvor aufgefallen sind.

Matteo: „Es gibt viel zu viele Leute, die Müll einfach wegwerfen.“

Paul: „We found a lot of broken bottles. This could be very dangerous.”

Sebastian: „We filled many bags with litter and were sad to see how much rubbish is thrown away! Hopefully our class realized that we should be more careful with our environment.”

Lukas: „Jetzt kann die Natur wieder strahlen. Wir hatten alle sehr viel Spaß. Am Schluss aßen wir alle ein leckeres Eis.“

Daniel: „ Es hat mir sehr gut gefallen. Wenn wir es nochmal machen, dann nicht nur wegen dem Eis.“

Als Belohnung gab es nach getaner Arbeit eine Limonade, Schokoschnitten und Eis. Der angefallene Müll wurde übrigens sorgfältig entsorgt. Die Freude der Jungs über die gelungene Aktion an der frischen Luft lässt den Entfall von zwei wichtigen Englischstunden verschmerzen. Doch viel wichtiger ist es, dass den Kindern von heute bewusst wird, dass nur eine saubere Umwelt das Leben lebenswert macht.

Markus Preinig

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