1a war "outdoor" unterwegs

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01.10.2014 - Christian Kusche

1a war "outdoor" unterwegs

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„Tower of Power“, „Pipeline“, „Eisberg“, „Grenzpolizei“, „Wollknäuel“, „Blind im Wald“, „Vertrauensfall“; so hießen nur einige der Spiele, welche die Klasse 1a vom 29.9. – 30.9.2014 im Pfadfinderheim Neuburg bei Koblach (als Nicht-Einheimischer hoffe ich, die Gemeindegrenzen richtig zu interpretieren) durchführten, um sich einerseits besser kennenzulernen und andererseits die Teamfähigkeit zu testen bzw. zu verbessern. Obwohl der Spaß stets im Vordergrund stehen sollte, ging es auch darum, an die eigenen Grenzen zu gehen (etwa im dunklen Wald) oder sich mal etwas geduldiger zu zeigen, wenn etwas nicht so lief, wie es sollte. Miteinander reden, Konflikte lösen, Durchsetzungsvermögen demonstrieren, Teamfähigkeit zeigen, andere Meinungen (auch mal) gelten lassen; damit setzen sich die Jungs auseinander. Professionell begleitet wurden sie durch Bertram Strolz, Kristina Berger (Erzieherin), Heinz Rainer, Fabian Bonetti (danke nochmals für das lässige Abendprogramm) und den KV Robert Senoner.

Zeit blieb auch für die Wahl der Klassensprecher, fürs Grillen und anschließende Essen (es gab Würstchen, Kartoffelsalat, Puten- und Schweinefleisch, Spaghetti und zweierlei Saucen), fürs Fußballen und das Austoben im Wald.

„Wir brauchen einen Chef!“

FAZIT: Die 1a präsentiert sich als ungemein homogene und teamfähige Klasse, welche bei voller Konzentration sofort in der Lage ist, wahrlich meisterhafte Leistungen hervorzurufen. „Bei diesem Spiel brauchen wir einen Chef!“, gab beispielsweise Lorenz gleich zu Beginn von sich. Diese Reflexion, eine von vielen, zeigt deutlich, dass die Schüler auf Anhieb verstanden, wie die (manchmal nicht leichten) Aufgaben relativ einfach gelöst werden konnten. Hierfür möchte ich der ganzen Truppe, eben dem TEAM, nochmals gratulieren, das ist nicht selbstverständlich.

Mehr oder weniger müde, der ein oder andere etwas dreckiger als andere (mit oder ohne Plüschtier bzw. Schlafsack in der Hand), machten wir uns am Dienstagnachmittag wieder auf den Weg zurück in die Mehrerau, wo wir hoffentlich das Gelernte auch im Alltag umsetzen und in Hinkunft vertiefen werden können. Dass nicht jeder Strauch als Klo herhalten muss, ist zum Beispiel eine dieser tiefen Erkenntnisse. Um es im Stile Wolf Haas´ zu sagen: Es ist schon wieder was passiert. In Koblach. Aber psst! Weißt du, was ich dir sage: Woyzeck nichts dagegen! ☺

Robert Senoner

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