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Unser Mehrerauer Sonnenschein – Sybille Moser im Interview

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Seit über zehn Jahren schaltet und waltet unsere liebe Sybille im Sekretariat des Collegiums. Alle kennen sie, alle schätzen sie über alle Maße. Doch was passiert, wenn Sybille mal abwesend ist, wissen alle: Es geht im wahrsten Sinne rund; erst dann wird allen bewusst, was sie alles schnell, zuverlässig und vor allem in größter Freundlichkeit leistet. Dem Redaktionsteam ist es gelungen, einen (privaten) Einblick in Sybilles Leben zu erhalten. Lesen Sie selbst.

Wie lange bist du nun bereits am Collegium tätig?

Ich arbeite seit dem 1.12.2003 als Sekretärin im Collegium.

Was hat sich über die Jahre verändert, was ist gleich geblieben?

Für mich hat sich in den letzten 11 Jahren sehr viel verändert. Unter anderem habe ich mit Christian Kusche einen neuen Chef „bekommen“, mit dem ich gut zusammenarbeiten und dem ich auch mal sagen kann, wenn etwas nicht so gut läuft, und der offen für neue Vorschläge ist. Auch haben sich schulisch und im Internatsbereich sehr viele Sachen geändert. Ich finde, wir denken jetzt moderner und fortschrittlicher und doch haben wir die „alten“ Werte beibehalten. Das ist gut.

Alle loben immer wieder deine Freundlichkeit, auch wenn du oft diejenige bist, die mitunter (unbegründet) Ärger und Frust zu spüren bekommt. Eine „grantige“ Sybille hat noch nie jemand gesehen. Wie lautet dein Geheimrezept dafür?

Ich bin auch nur ein Mensch und habe auch mal schlechtere Tage, aber ich versuche den Menschen immer mit Respekt und Freundlichkeit gegenüberzutreten. Weil ich mir das selber auch von den Menschen erhoffe.

Den Lehrpersonen und dem Erzieherteam am Collegium ist nicht bekannt, dass du jemals irgendetwas vergessen hättest. Welche Methode hast du, um immer alle To-dos schnell und zuverlässig abzuarbeiten?

Ich vergesse auch ab und zu etwas. Ich glaube, das ist auch ganz normal. Oft sind einfach mehrere Sachen gleichzeitig zu erledigen und ich habe nicht gleich etwas zu schreiben zur Hand und dann ist es einfach weg. Aber grundsätzlich führe ich ein kleines Heftchen, wo ich mir alles notiere, damit ich es nicht vergesse.

Du hast dir neuerdings einen Welpen zugelegt. Wie läuft es damit?

Mexx ist ein Australian-Shepherd-Rüde und ist jetzt 6 Monate alt und wir lieben ihn. Er ist eine Bereicherung für meinen Mann und mich. Es ist zwar sehr viel Arbeit, aber wir machen das sehr gerne. Es ist toll zu sehen, wie schnell er lernt und wie er wächst und sich entwickelt.

Ehrliche Antwort: Manchmal können Lehrpersonen schon auch ein bisschen lästig sein. Kommentiere bitte.
[Grins.] NEEEIIIINNNNN, Lehrer doch nicht.

Was macht deine Arbeit für dich am spannendsten?

Die Abwechslung. Man müsste denken, nach 11 Jahren habe ich schon alles gesehen und gehört, aber es gibt immer mal wieder Sachen oder Situationen, die mich zum Staunen bringen. Die Schüler, Lehrer, Erzieher und Mitarbeiter sind einfach toll und für mich ist die Mehrerau mehr als eine reine Arbeitsstätte. Irgendwie ist es wie eine große Familie. Das finde ich schön.

Dass du in der Nähe der Schule wohnst, ist ja kein Geheimnis. Verrate der Leserschaft mal, warum du nicht zu Fuß zur Arbeit gehst.

[Grins.] Ich darf am Mittag immer zu meiner Mutter essen gehen, die etwas weiter weg wohnt und anschließend muss ich schnell wieder nach Hause, weil Mexx seinen Mittagsspaziergang möchte. Zu Fuß würde ich das nicht schaffen. Und im Sommer fahre ich ja mit dem Fahrrad.

Wie läuft es mit der „Volleyballgruppe“?

Es läuft ganz gut. Ich wäre froh, wenn ein paar Lehrer oder Erzieher mehr kommen würden, aber wir haben es immer lustig und es ist ein guter Ausklang der Woche, da wir ja am Freitag nach dem Unterricht spielen. Leider schaffe ich es auch nicht jeden Freitag, weil ich meine privaten Termine und Besorgungen auf diesen Nachmittag legen muss, da ich sonst immer arbeite. Aber ich versuche, so oft wie möglich dabei zu sein.

     Factbox

Name: Sybille Moser (y, dann i!)
Alter: same age as Peggy Stroppe and Tobias Lenz (das muss genügen)
Aufgabengebiet: Verwalterin aller Schlüssel, Formulare, Anmeldungen, Ansprechperson für alle Fälle, „Frustabfängerin“, Kopiertechnikerin, Koordinatorin Volleyballgruppe, Therapeutin, rechte Hand des Chefs, Gute-Laune-Fee etc.
Lieblingssätze: „Künntesch mer….“ oder „Du söttesch …“ (dazu große Kulleraugen und ein Lächeln)
Das nervt mich am meisten: Wenn etwas unfair läuft oder jemand unfair behandelt wird.
Lieblingsspeise: Kärntner Kasnudeln (Kollege Preinig wird sich freuen!)
Lieblingsgetränk: Weiß-Sauer – wenn ich mal unterwegs bin, ansonsten Wasser und Kaffee.
Lieblingsfarbe: je nach Laune
Das mache ich in der Freizeit am liebsten: Ich habe ja seit November 2014 einen Schrebergarten und seit Dezember 2014 einen Hund. Das nimmt meine Freizeit sehr in Anspruch und ich genieße es.
Hobbys: Hund, Volleyball, Gartenarbeit, Stricken, Lesen
Lieblingslocation: Lowlife in Bregenz
Dieses Motto gefällt mir: Genieße das Leben.

Liebe Sybille, für die geleistete Arbeit, die wir nicht genug schätzen können, danken wir dir aufrichtig im Namen des gesamten Collegiums. Für deine private sowie berufliche Zukunft wünschen wir dir, Kevin und Mexx alles Liebe und Gute.