3b beim "Zukunftstag" am LKH Bregenz

Zukunftstag_3b_01
27.06.2013 - Christian Kusche

3b beim "Zukunftstag" am LKH Bregenz

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Jedes Kind will irgendwann mal - wenigstens für kurze Zeit - Arzt/Ärztin werden. Am Donnerstag, den 27. Juni 2013, durfte die Klasse 3b dieses Gefühl wieder erleben und im Rahmen des „Zukunftstages“ hautnah hinter die Kulissen des LKH Bregenz blicken. Dabei durften wir - als Frösche in Grün - in Bereiche vordringen, in welche nur berechtigtes Personal zugelassen ist bzw. in welchen sich Patienten aufhalten, welche aber naturgemäß meistens nichts davon mitbekommen. Auf dem Programm stand nach der Einkleidung in Weiß bzw. entsprechender steriler Kleidung in Kleingruppen:

- Frühstücksjause (Um zu vermeiden, dass Schüler kollabieren; so geschehen letztes Jahr!)

- Schockraum und Notarztwagen

- Gipszimmer: Gegenseitige Behandlung (Pink ist absolut „in“!)

- OP-Besichtigung

- Neugeborenenintensivabteilung-Führung

- Ambulanz mit Kleinchirurgie (Entfernung eines Muttermals bzw. [etwas „grusiger“] Klein-OP am Zehennagel.)

- gemeinsames Mittagessen

- ab 13 Uhr dann alle gemeinsam Vortrag Intensivstation mit Besichtigung eines Intensivplatzes (besonders ergreifend für alle.)

- Röntgenvisite mit Prim. Schuster (CT-Bilder in 3D bzw. Erkenntnis darüber, dass ein Golfball auch eine Beule am Schädelknochen hinterlassen kann und der Computertomograph - also das Gerät selber - schon mal 700.000 Euro!!!!!!!!!!!! kosten kann.)

Um viele Erfahrungen reicher und dem Wissen über eine kleine Arhythmie bzw. Zysten auf den Nieren ging so ein äußerst lehrreicher und spannender wie kurzweiliger Tag im Bregenzer Krankenhaus zu Ende. Das Tolle war vor allem, dass die Schüler der 3b (und andere Schüler/-innen, die dabei waren, genauso) überall selbst Hand anlegen konnten und durch zahlreiche Fragen auch ihr Interesse am sozialen Beruf des Pflegers/der Pflegerin oder des Arztes/der Ärztin unter Beweis stellen konnten. Dass manch einer, der die Klappe immer offen hat, vor einer Spritze oder einem (kleinen!) Skalpell zurückschreckt, sei nur am Rande erwähnt, wie die Tatsache, dass viele ein sehr breites anatomisches bzw. auch medizinisches Wissen mitbringen. Froh darüber, das LKH gesund zu verlassen, ging so ein etwas anderer und sicherlich auch einprägsamer Tag im Leben der Schüler (und Begleitlehrer im Übrigen genauso) zu Ende. Vielleicht war für den ein oder anderen heute ein Aha-Erlebnis dabei, welches die Berufswahl wesentlich erleichtert. Das wäre wenigstens zu hoffen. Bester Dank ergeht an dieser Stelle nochmals an Frau Dr. Claudia Riedlinger für Initiative, Planung und Umsetzung, an Patricia (Nachname ging mir durch die Lappen) für die kompetente und professionelle Führung durch das labyrinthische Haus sowie an Fabian Bonetti für die Begleitung und die kollegialen Gespräche.

Robert Senoner

PS: Wie sehr das Erlebte auch spannend war; ich bin sehr froh, den für mich perfekten (Lehr-)Beruf ergriffen zu haben.

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