Wandertag der 2b

Wandertag_2b_05
27.06.2012 - Christian Kusche

Wandertag der 2b

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Gipfelsturm Kanisfluh 2b

Trockenes Wetter, angenehme Temperaturen, gute Laune, kaum Pausen (das Geschrei war ein Indikator dafür, dass die Batterien selbst um 16 Uhr noch nicht leer waren), ein Gipfel über der Waldgrenze. Was will des KVs Wanderherz mehr?

Am 26. Juni durfte die Klasse 2b einen sechsstündigen, einmaligen Wandertag von Damüls ausgehend auf die Kanisfluh erleben. In einer Bombenzeit wurde der sich knapp über 2000m hohe befindliche Berg erklommen; zumindest teilweise. Prof. Marte fungierte dabei als Pacemaker, Kollege Senoner sorgte gemeinsam mit P. Andreas wie bei einem BMW für „Hinterradantrieb“. Nur einigen „Pros“ (Zitat Lipsky) gelang der „richtige Gipfel“, andere kapitulierten etwas unterhalb: Aber das tun Spitzensportler ja auch, die den höchsten Punkt dennoch für sich reklamieren. Dass fünf von sieben Alpinisten dabei Bergschuhe trugen, mag durchaus zu denken geben, waren die meisten doch -trotz klarer Ansagen- nur mit „Nullprofil-Skaterpatschelen“ (so quasi „Wanderslicks“) unterwegs.

Sehr abwechslungsreich präsentierte sich nicht nur die wunderschöne Landschaft im „Would“, mindestens so spannend und amüsant waren auch die gemeinsamen Erlebnisse. Die wandererprobte Truppe unter der Leitung des erfahrenen (und für manche vielleicht auch „narrischen“) Alpinistenduos Marte/ Senoner in Begleitung Pater Andreas stieß auf Geröllfelder, bunte Wiesen, einen halben „Börni“ hohe Schneefelder, hässliche Liftanlagen (Sorry, Kollege R. Beck!), Bächlein, Kröten (gefangen und benannt „Eddie“ und „Henry“) und „Kamikaze-Ziegen“, genannt „Ziegi“. Diese gingen sogar unter dem elektrischen Zaun durch, was selbst den Biokollegen etwas zum Schmunzeln animierte. Als absolutes Highlight gilt für die Top-Seven (Stefan, Johannes, Andreas, Lukas, Manuel, Prof. Marte und Prof. Senoner) sicher nicht nur der faszinierende Ausblick über den steilschroffen Felshang , den „Would“ und den „Bodasee“, sondern nicht weniger der Anblick des -leider entmannten- Gormleys unterhalb des Gipfels, der stylisch bekleidet werden musste (s. Foto). [Schade, dass diese Kunstwerke, die sich ausnahmsweise auch so nennen dürfen, bald abmontiert werden sollen!]

Ein Detail am Rande: Sogar coole Skater (gell, „Fabsi“?) hatten vor den Paarhufern Angst. :-) Das Fazit: Nicht nur mit Speck von der Alp im Rucksack, sondern mit einem weiteren, reichen wandertechnischen Erfahrungsschatz bepackt, blickt die Klasse 2b auf ein drittes sportliches Highlight in diesem Jahr zurück. Ich vermag gar nicht daran zu denken, wie viele Minuten der Wanderclub hätte einsparen können, wären alle Füße mit ordentlichem Schuhwerk bestückt gewesen. Der Ausverkauf beginnt ja bald! Ich gratuliere meinen wandertechnisch hochbegabten Jungs, dafür gibt es das Goldene Edelweiß. Wenn das so weitergeht, muss im Maturajahr der Everest dran glauben. Herzlicher Dank ergeht auch an Prof. Marte für die Erstellung der Wanderroute, P. Andreas für die Begleitung und Fam. Auersbacher für die Organisation eines kleinen und feinen „Büssles“. Dass dieser untermotorisiert war, störte vermutlich nur den Fahrer, Herrn Ranner. Danke vielmals

Robert Senoner

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