Alan AtKisson zu Besuch am Collegium Bernardi

Projekte der Hoffnung 2013_01
21.11.2013 - Christian Kusche

Alan AtKisson zu Besuch am Collegium Bernardi

Projekte der Hoffnung 2013_01

Im Rahmen der "Projekte der Hoffnung" besuchte heuer Alan AtKisson das Collegium Bernardi. Alan AtKisson ist Beiratsmitglied Righ Livelihood Stiftung, die den Alternativen Nobelpreis jährlich vergibt. Er gab den Schülern der 6a und 7a interessante Einblicke in seine Arbeit. "Nachhaltigkeit" war ein ständig wiederkehrendes Thema ein besonderen Begegnung. Bereits zum siebten Mal gastierte heuer der "Alternative Nobelpreis" in der Mehrerau.

Die „Projekte der Hoffnung“ wurden von Marielle Manahl und Christian Hörl initiiert. Frauen und Männer kennenzulernen, die ihrer Vision folgen, die sich einsetzen für das Leben in all seinen Formen, die kämpfen gegen die Ausbeutung der Erde und der Menschen, die Position beziehen und gleichzeitig hoffnungsvolle Antworten und Lösungen anbieten auf die derzeitigen Herausforderungen und Krisen, das sind die Ziele der Projekte der Hoffnung. - Mit dem Schulprojekt wollen die Initiatoren Jugendliche in einen Austausch mit Menschen bringen, die Brücken schlagen zwischen Süd und Nord, und nachhaltige Wege zur Lösung globaler Probleme aufzeigen. "Wir wollen Jugendliche einladen, in einen Austausch mit Menschen zu gehen, die andere Antworten geben auf die Fragen des Lebens und auf die aktuellen Herausforderungen, die uns global betreffen, als die, die aus dem bestehenden System resultieren. Und sie sollen Mut machen, sich aktiv einzubringen und den Wandel, der sich dabei ist zu vollziehen, mitzugestalten", so Projekte der Hoffnung Initiatorin Marielle Manahl. Menschen, die mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet wurden, könnten Vorbilder sein für einen solchen Weg, so die beiden Initiatoren.

Der Right Livelihood Award (RLA) – im Deutschen Sprachgebrauch „Alternativer Nobelpreis“ genannt – wurde 1980 durch den deutsch-schwedischen Schriftsteller und ehemaligen Europa-Abgeordneten Jakob von Uexküll gestiftet. Mit dem Preis werden Personen und Initiativen geehrt, die vorbildhafte Lösungen für die drängenden Probleme der Menschheit erarbeiten und hoffnungsvolle Wege in eine bessere Zukunft aufzeigen. Der RLA wird jährlich an zwei Organisationen und zwei Personen verliehen, die herausragende Leistungen für Frieden und Umweltschutz, für Entwicklung und die Stärkung von Benachteiligten, die Wahrung der Menschenrechte oder den Erhalt von kulturellen und spirituellen Werten erbracht haben. Seit 1985 wird der RLA einen Tag vor der Preisverleihung des Nobelpreises im schwedischen Parlament vergeben und daher oft als Alternativer Nobelpreis bezeichnet. - 2010 war einer der drei Preisträger der aus Vorarlberg stammende Bischof Erwin Kräutler.

Nähere Informationen zu den "Projekten der Hoffnung" finden Sie --> hier

Nähere Informationen zum Right Livelihood Award --> hier

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