Collegium Bernardi beteiligt sich wieder am Schulprojekt

Projekte der Hoffnung 2011_03
30.10.2012 - Christian Kusche

Collegium Bernardi beteiligt sich wieder am Schulprojekt

Projekte der Hoffnung 2011_03

Im Rahmen der "Projekte der Hoffnung" besuchen seit 2008 Träger/-innen des Alternativen Nobelpreises das Collegium Bernardi. Letztes Jahr sorgte Dr. Ashgar Ali Engineer für eine sehr interessante Begegnung mit den Schülern. Dr. Ashgar Ali Engineer erzählte von seinem Wirken und seinen Erfahrungen. Die Schüler hatten die einzigartige Gelegenheit, ihre eigenen Fragen zu stellen. Auch heuer beteiligt sich das Collegium Bernardi wieder an den "Projekten der Hoffnung" (Donnerstag, 22. November 2012).

Die „Projekte der Hoffnung“ wurden von Marielle Manahl und Christian Hörl initiiert. Frauen und Männer kennenzulernen, die ihrer Vision folgen, die sich einsetzen für das Leben in all seinen Formen, die kämpfen gegen die Ausbeutung der Erde und der Menschen, die Position beziehen und gleichzeitig hoffnungsvolle Antworten und Lösungen anbieten auf die derzeitigen Herausforderungen und Krisen, das sind die Ziele der Projekte der Hoffnung. - Mit dem Schulprojekt wollen die Initiatoren Jugendliche in einen Austausch mit Menschen bringen, die Brücken schlagen zwischen Süd und Nord, und nachhaltige Wege zur Lösung globaler Probleme aufzeigen. "Wir wollen Jugendliche einladen, in einen Austausch mit Menschen zu gehen, die andere Antworten geben auf die Fragen des Lebens und auf die aktuellen Herausforderungen, die uns global betreffen, als die, die aus dem bestehenden System resultieren. Und sie sollen Mut machen, sich aktiv einzubringen und den Wandel, der sich dabei ist zu vollziehen, mitzugestalten", so Projekte der Hoffnung Initiatorin Marielle Manahl. Menschen, die mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet wurden, könnten Vorbilder sein für einen solchen Weg, so die beiden Initiatoren.

Der Right Livelihood Award (RLA) – im Deutschen Sprachgebrauch „Alternativer Nobelpreis“ genannt – wurde 1980 durch den deutsch-schwedischen Schriftsteller und ehemaligen Europa-Abgeordneten Jakob von Uexküll gestiftet. Mit dem Preis werden Personen und Initiativen geehrt, die vorbildhafte Lösungen für die drängenden Probleme der Menschheit erarbeiten und hoffnungsvolle Wege in eine bessere Zukunft aufzeigen. Der RLA wird jährlich an zwei Organisationen und zwei Personen verliehen, die herausragende Leistungen für Frieden und Umweltschutz, für Entwicklung und die Stärkung von Benachteiligten, die Wahrung der Menschenrechte oder den Erhalt von kulturellen und spirituellen Werten erbracht haben. Seit 1985 wird der RLA einen Tag vor der Preisverleihung des Nobelpreises im schwedischen Parlament vergeben und daher oft als Alternativer Nobelpreis bezeichnet. - 2010 ist einer der drei Preisträger der aus Vorarlberg stammende Bischof Erwin Kräutler.

Nähere Informationen zu den "Projekten der Hoffnung" finden Sie --> hier

Nähere Informationen zum Right Livelihood Award --> hier

Nachstehend finden Sie einige Eindrücke der "Projekte der Hoffnung" am Collegium Bernardi (2008 - 2011).

Projekte der Hoffnung 2011_01
Projekte der Hoffnung 2011_03
Projekte der Hoffnung 2011_02
Projekte der Hoffnung 2010_03
Projekte der Hoffnung 2010_02
Projekte der Hoffnung 2010_01
Projekte der Hoffnung 2008_01
Projekte der Hoffnung 2008_02
Projekte der Hoffnung 2009_01
Projekte der Hoffnung 2009_02