Traditionsspiel Lehrer - Schüler

Lehrer-Schüler_06
01.06.2012 - Christian Kusche

Traditionsspiel Lehrer - Schüler

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30. Mai, 2012. Anpfiff, Lage abchecken, warmlaufen, Tor der Lehrermannschaft, Führung, 1:0, frenetischer Jubel. Demotivation bei Schülern. Pause. 2. Halbzeit, Schüler tauen auf, Tore fliegen, Fans toben, Aufholjagd seitens der Lehrer. Abpfiff. Ergebnis 8:4. Also unentschieden.

So kryptisch lässt sich das traditionelle Schüler-Lehrer-Match gegen die Klasse 8a schildern. Die Lehrer-Sechs konnte in der gefüllten Turnhalle zu Beginn die Maturanten in spe offensichtlich durch den ersten und wichtigen Führungstreffer von Prof. Senoner, der sich wie ein kleines Kind freute, irritieren. Dieser psychologische Vorteil –wirksam unterstrichen durch den Senoner` schen Fanclub, die 2a- aus Lehrersicht dauerte bis zur 2. Halbzeit an. Leider musste Prof. Preinig -er war trotz heftiger Halsschmerzen angetreten- passen, der Catenaccio wurde aufgeweicht, und die Discipuli wussten die taktische Umstellung in einer rasanten Aufholjagd zu nutzen. Ein Tor gab das andere, letztendlich konnte jedoch unser Stargoalgetter, Florian Mielebacher, auf 8:4 verkürzen. Aufgrund mehrerer und im Sinne der Gesetze der Logik absolut nachvollziehbarer Faktoren ist das Resultat unisono jedoch als unentschieden zu werten:

  • Jedes Team konnte eine Halbzeit (je 30 Min.) für sich verbuchen.
  • Die Lehrer verfügten über keinen einzigen Auswechselspieler. War auch nicht notwendig (Christian Kusche, Christian Köll und Arno Röser waren jedoch auf Abruf in den Startlöchern).
  • Aus pädagogisch-didaktischen Überlegungen heraus ist es den Maturanten zum derzeitigen Zeitpunkt nicht zumutbar, diese Niederlage im Hinterkopf, effektiv auf die bevorstehenden Prüfungen zu lernen. Deshalb hat das Pädagogenteam schwersten Herzens und ausschließlich zum Wohle der Boys Konter bereitwillig zugelassen und Einsatz nur mehr vorgetäuscht.
  • Wem obgenannte Argumente nicht reichen: Lehrer sitzen am längeren Ast. Widerstand zwecklos!

Der anschließende Plausch im Klosterkeller (mit freundlicher Bedienung) verlief absolut friedlich und so konnten alle gemeinsam ein wunderschönes und nach Wiederholung schreiendes Erlebnis gemütlich ausklingen lassen und die Schüler-Lehrer-Beziehung mal anders gestalten. Faktum ist: Die 8a-ler müssen jedenfalls zugeben, dass diese den Gegner deutlich unterschätzt haben. Ein herzlicher Dank ergeht an dieser Stelle an André Cousin, welcher mit Eifer, Nachdruck und Hartnäckigkeit für die Umsetzung und Realisierung dieser Tradition am Collegium gesorgt hat.

Vielen Dank und alles Gute für die bevorstehende Matura an alle Octavaner!

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